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PRS Polygenic Risk Score Kardiologie

Polygenic Risk Score Kardiologie

Der Polygenic Risk Score eröffnet neue Möglichkeiten der Primärprävention

  • Es wurde ein additiver Einfluss von konventionellen und genetischen Risikofaktoren der koronaren Herzerkrankung beschrieben.
  • Experten plädieren dafür, den konventionellen Risikoscore mit dem genetischen Risikofaktor, dem PRS, zu ergänzen, da dies neue Möglichkeiten der Primärprävention eröffnet.
  • Durch den PRS einer Person lässt sich nicht vorhersagen, ob sie im Laufe des Lebens eine koronare Herzerkrankung entwickelt oder nicht. Allerdings lassen sich damit Personen identifizieren, die ein deutlich erhöhtes genetisches Erkrankungsrisiko haben und von dem Wissen profitieren könnten, indem sie frühzeitig ihren Lebensstil ändern oder eine therapeutische Behandlung einleiten.
  • Mit dem CAD Calculator können Sie Ihr individuelles 10-Jahres-Risikos für koronare Herzkrankheiten berechnen, wobei genetische als auch klinische Risikofaktoren berücksichtigt werden.

 

Individuelles genetisches Risiko im Vergleich zur Bevölkerung

 

Beispiel für einen hohen KHK-Risiko Score bei einer untersuchten Person:

  • Ein hoher PRS ist definiert als PRS über 95.Perzentile.
  • Dieses Individuum hat ein 4-fach erhöhtes KHK-Risiko als das mittlere Risiko der europäischen Bevölkerung.


Allelica (www.allelica.com)

 

Kumulatives Gesamtrisiko für eine koronare Herzerkrankung bei unterschiedlichem Polygenic Risk Score (PRS).

Pink: geringer PRS und geringes Risiko, braun: hoher PRS und hohes individuelles Gesamtrisiko

(UK Biobank population)

 

Literatur

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